Ist ELICIT die Lösung für Ihr Problem? Finden Sie es mit diesen drei Fragen heraus
ELICIT funktioniert bei spezifischen Wissensherausforderungen unvergleichlich gut. Dies gilt jedoch nicht für jede Situation oder Organisation. Wann passt ELICIT zu Ihrer Herausforderung? Diese drei Fragen schaffen Klarheit.
Frage 1: Befindet sich Ihr Prozesswissen in Köpfen oder in Systemen?
Dies ist die grundlegendste Frage. ELICIT löst nämlich ein spezifisches Problem: Wissen, das zwar in Ihrer Organisation vorhanden, aber nicht für jeden zugänglich ist.
Denken Sie an den Anlagenführer, der nach 20 Jahren weiß, warum Maschine 4 an feuchten Tagen immer etwas anders reagiert. Den Techniker, der bereits nach drei Sekunden am Geräusch hört, ob die Einstellung korrekt ist. Den Qualitätsspezialisten, der genau weiß, welche Kombination von Parametern zu Ausschuss führt, dies aber nie formell festgehalten hat.
Diese Art von Wissen wird als implizites Wissen (Tacit Knowledge) bezeichnet. Es steckt im Kopf und im Gespür erfahrener Experten. Es steht nicht in der SOP. Und es verschwindet, sobald die Person das Unternehmen verlässt.
ELICIT passt, wenn Ihr Wissen verschwindet, sobald der Experte geht – und Sie derzeit keine Möglichkeit haben, dies zu verhindern.
ELICIT passt nicht, wenn Wissen bereits gut in Verfahren und Systemen dokumentiert ist, die von den Mitarbeitern auch tatsächlich genutzt werden. In diesem Fall haben Sie ein anderes Problem: Akzeptanz, nicht Extraktion.
Frage 2: Sind die Experten noch da?
ELICIT extrahiert Entscheidungswissen mithilfe von Interviews aus den Köpfen der Experten. Anhand von durchschnittlich 110 Fragen, die auf der Grundlage von 12 Jahren wissenschaftlicher Forschung entwickelt wurden. Das bedeutet eines: Der Experte muss anwesend und bereit sein, mitzuwirken.
In der Praxis gibt es drei Situationen:
- Der Experte ist noch da und hat Zeit. Ideale Situation. Eine Wissensdatei erfordert durchschnittlich etwa 5 Interviews – machbar für vielbeschäftigte Spezialisten.
- Der Experte steht kurz vor dem Ausscheiden. Der häufigste Ausgangspunkt. Es herrscht Zeitdruck, aber das Wissen ist noch vorhanden. Genau der Moment, in dem ELICIT seinen Wert beweist.
- Der Experte ist bereits weg. Dann kommt ELICIT für diese Person zu spät. Es ist jedoch auch der Moment, um zu erkennen, dass dies erneut passieren kann und dass Sie jetzt Maßnahmen für diejenigen ergreifen können, die noch da sind.
Es spielt auch ein menschlicher Aspekt eine Rolle. Manche Experten fragen sich: „Wenn mein Wissen festgehalten wird, werde ich dann noch gebraucht?“ Die Praxis zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Sicherung von Wissen schafft Anerkennung. Sie bestätigt, dass das, was sie wissen, es wert ist, bewahrt zu werden. Organisationen, die dies gut kommunizieren, erleben kaum Widerstand.
Kurz gesagt: ELICIT passt gut, wenn Sie noch Zugang zu den Experten haben, deren Wissen Sie sichern möchten, und diese bereit sind, mitzuwirken.
Frage 3: Ist das Problem bereits spürbar oder noch abstrakt?
Wissenssicherung ist immer klug. Aber sie kostet auch etwas: Zeit der Experten, Aufmerksamkeit des Managements und ein Implementierungsprojekt. Das tut man nicht für ein Problem, das „vielleicht irgendwann in der Zukunft“ entstehen könnte.
Die Organisationen, in denen ELICIT den größten Nutzen bringt, sind jene, in denen der Mangel an Wissensmanagement bereits jetzt spürbar und sichtbar ist. Organisationen, in denen folgende Signale auftreten:
- Störungen dauern länger, wenn eine bestimmte Person nicht anwesend ist
- Neue Mitarbeiter erlernen ihr Handwerk primär durch Mitlaufen, was Monate dauert
- Dieselben Probleme treten immer wieder auf, weil die Lösung nicht gesichert ist
- Ihre Produktionsqualität variiert je nachdem, wer gerade arbeitet
- Sie sind bei kritischen Entscheidungen von einer oder zwei Personen abhängig
Wenn Sie mehrere dieser Signale erkennen, ist das Problem operativ spürbar und ELICIT ist unmittelbar finanziell und operativ attraktiv.
Wenn diese Signale (noch) nicht vorhanden sind, ist es für ELICIT vielleicht noch zu früh. Nicht, weil es nicht sinnvoll wäre, sondern weil Akzeptanz und Dringlichkeit wahrscheinlich noch fehlen. Und diese sind für einen erfolgreichen Start notwendig.
Also, kurz gesagt:
| Frage | ELICIT passt | ELICIT passt (noch) nicht |
|---|---|---|
| Wissen steckt in Köpfen | ✔ Implizites Wissen, nicht dokumentiert | ✘ Bereits gut dokumentiert und in Gebrauch |
| Experte noch anwesend | ✔ Verfügbar und bereit | ✘ Bereits ausgeschieden oder nicht erreichbar |
| Problem spürbar | ✔ Signale bereits jetzt sichtbar | ✘ Nur als abstraktes Zukunftsrisiko |
Was, wenn Sie irgendwo dazwischen liegen?
Viele Organisationen befinden sich in einer Zwischenposition. Das Problem ist erkennbar, aber die Dringlichkeit steht noch nicht an oberster Stelle. Oder es gibt eine Abteilung, in der es deutlich spürbar ist, während dies für den Rest noch nicht gilt.
In diesen Fällen: Fangen Sie klein an. Ein Arbeitsplatz, ein Experte, ein ELICIT-System. Das gibt Einblick in den Prozess, zeigt auf, was es zu gewinnen gibt, und schafft interne Akzeptanz für einen breiteren Rollout.
Denn die meisten Manager, die mit ELICIT beginnen, tun dies nicht nach einer strategischen Top-down-Entscheidung. Sie beginnen, weil es einen Moment gibt, in dem das Problem plötzlich sehr konkret wird. Eine Pensionierung. Eine Störung. Ein Moment, in dem klar wird: Dieses Wissen hätten wir fast verloren. In diesem Moment können Sie den Wert von ELICIT unmittelbar entdecken.
Möchten Sie wissen, was ELICIT in Ihrer Situation bewirken kann?
Erweist sich ELICIT nach den drei Fragen als geeignet? Oder zweifeln Sie noch? Wir helfen Ihnen gerne, die beste Lösung zu finden. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch, und wir prüfen gemeinsam, ob wir etwas für Sie tun können.