Schotte Kunststoffen: Schnelle interne Einarbeitung in einer komplexen Produktionsumgebung
„Nicht jeder spricht Englisch.“ In ELICIT kann jeder die Anweisungen in seiner Muttersprache einsehen, von Portugiesisch bis Ungarisch.
„Es spart viel Zeit, wenn die Kollegen künftig keine kostbare Zeit mehr damit verschwenden, nach einem helfenden Kollegen zu suchen, sondern einfach in ELICIT Online nachschlagen.“
Richard Zwaan
Technischer Direktor
„Für uns ist es wichtig, wie wir neues Personal so schnell wie möglich einsatzbereit machen.“
Richard Zwaan
Technischer Direktor
„Es spart sehr viel Zeit, wenn die Kollegen künftig bei einem Problem einfach in ELICIT Online nachschlagen.“
Richard Zwaan
Technischer Direktor
Schotte Kunststoffen entwickelt, produziert und bedruckt Kunststoffverpackungen für verschiedene Branchen, von Lebensmitteln und Chemie bis hin zu Pharmazie und Automotive. Das Unternehmen ist hauptsächlich auf Extrusion Blow Moulding spezialisiert. Ein kleinerer Teil der Verpackungen wird aus PET hergestellt. Schotte Kunststoffen verfügt über Produktionsstandorte in Ens (NL) und Rheine (DE).
Die schwierige Suche nach den richtigen Leuten
Das Werk in Ens verfügt über mehr als dreißig verschiedene Maschinen, die an fünf Tagen pro Woche rund um die Uhr in Betrieb sind. Das Unternehmen beschäftigt rund achtzig Mitarbeiter und expandiert kontinuierlich, was jedoch aufgrund des Fachkräftemangels schwierig ist. Neue Mitarbeiter, die ohnehin schwer zu finden sind, suchen nach ein paar Jahren nach einer neuen Herausforderung. Ältere Mitarbeiter erreichen mittlerweile das Rentenalter.
Richard Zwaan, Technischer Direktor bei Schotte Kunststoffen: „Heutzutage arbeiten die Leute zwei Jahre irgendwo und schauen sich dann wieder um. Genau in dem Moment, in dem sie unseren Prozess beherrschen und man richtig durchstarten könnte. Denn das, was wir tun, lernt man nicht aus Schulbüchern. Wir müssen Sie hier intern ausbilden.“
„Für uns ist es wichtig, wie wir neues Personal so schnell wie möglich einsatzbereit machen.“
Hinzu kommt, dass der Produktionsprozess komplex ist und die Qualitätsstandards hoch sind. Die Einarbeitung kostet viel Zeit, für die die Kollegen eigentlich keine Zeit haben. Zudem greifen neue Bediener bei Störungen oder Problemen stark auf die erfahrensten Kräfte im Unternehmen zurück.
Kurzum, Schotte Kunststoffen hat einen großen Bedarf an einer einfachen und schnellen Möglichkeit, neue Mitarbeiter aus ganz Europa einzuarbeiten und Wissen zu sichern. Dafür hat das Unternehmen ELICIT eingeschaltet.
Eine mehrsprachige Lösung
Wissensanalyst Emiel Weijn von ELICIT begann mit der Entwicklung einer Wissensdatei für drei Blasformmaschinen desselben Typs. Dazu führte er Interviews mit Richard, erfahrenen Bedienern und dem Qualitätsmanagement. Anschließend begann er mit neuen Wissensdateien für unter anderem PET-Maschinen und Kühlanlagen.
Das festgehaltene Wissen ist nun rund um die Uhr auf Tablets in der Fabrik verfügbar. Dadurch sind die Bediener bei Problemen nicht mehr von erfahrenen Kollegen abhängig.
Richard ist begeistert von der Zusammenarbeit: „Ich habe gesehen, wie engagiert Emiel war und wie viel Freude er am Recherchieren hatte. Man findet sich in einer gewissen Leidenschaft wieder. Er hielt, was er versprach, und sorgte auch dafür, dass wir unsere Aufgaben erledigten.“
Schotte Kunststoffen rekrutiert immer mehr Mitarbeiter aus Süd- und Osteuropa. Die Mitarbeiter bei Schotte Kunststoffen sprechen gemeinsam mehr als zehn verschiedene Sprachen. Die Übersetzungsfunktion von ELICIT bietet hier die Lösung. „Bei uns in der Produktionshalle arbeitet man bei 100 dB. Da ist das Erklären von Prozessen ohnehin schon schwierig, erst recht, wenn dies auch noch in einer anderen Sprache erfolgen muss“, sagt Richard. „Zudem spricht nicht jeder Englisch.“ In ELICIT kann jeder die Anweisungen in seiner Muttersprache einsehen, von Portugiesisch bis Ungarisch.
Ergebnis: Kostbare Zeit besser genutzt
Schotte Kunststoffen hat das erste Wissen über den Produktionsprozess gesichert. Nun gilt es, die Bediener dazu zu bewegen, zuerst ELICIT zu konsultieren, bevor sie ihre Fragen an die Teamleiter oder den Technischen Direktor richten.
In einem Jahr hofft Richard, dass für jede Maschine eine Wissensdatei verfügbar ist und die Mitarbeiter eigenständiger sind. Richard: „Diesen Schalter müssen wir erst noch umlegen. Aber ich bin davon überzeugt, dass uns das gelingen wird.“
Das sei eine Frage des Verhaltens und der Kultur, sagt Richard. „Es spart viel Zeit, wenn die Kollegen künftig keine kostbare Zeit mehr damit verschwenden, nach einem helfenden Kollegen zu suchen, sondern einfach in ELICIT nachschlagen.“

