Zwarte Cross, Boxring oder Kaffeeschaum: Kollege Hilbert genießt die Abwechslung
An einem Wochenende stiehlt er die Show mit seinem eigenen Zwarte-Cross-Wagen, am nächsten steht er im Kickboxring. Dazwischen hilft Kollege Hilbert als Wissensanalyst dabei, Experten Einblicke in ihre eigenen Fabrikprozesse zu geben. Er stellt sich vor: „Ich finde es faszinierend, überall einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen.“
Ein gelb-rosa Ungetüm
Da stand er nun. In einem Orkan aus House-Musik und Jubel, auf einem fluoreszierenden gelb-rosa Ungetüm, auf der Rennstrecke der Zwarte Cross. Eine interessante Kombination aus einem Traktor, einem Auflieger, einem halben Flugzeug und einer Spur aus Schaum und Koffern. Die Krönung eines Jahres Arbeit für unseren Kollegen Hilbert. „Mit meinem Freundeskreis aus Flevoland habe ich zum zweiten Mal einen Wagen für die Zwarte Cross gebaut. Ich liebe es, kreativ zu sein und mit begrenzten Mitteln und guter Zusammenarbeit großartige Dinge zu erschaffen.“
Vielseitiger Kollege
Es ist eine der vielen Seiten von Hilbert. Denn neben dem Wagenbau steht der Wissensanalyst auch regelmäßig in der Kickboxschule, um sich selbst alles abzuverlangen. „Ich trainiere ein paar Mal pro Woche und stehe zweimal im Jahr für einen Wettkampf im Ring. Auf den ersten Blick passt das vielleicht nicht direkt zu meiner Arbeit bei ELICIT, aber es lehrt mich, nicht aufzugeben, wenn es mal schwierig wird. Dieses Durchhaltevermögen ist immer viel wert.“
Wissensanalyst bei ELICIT
Durchhaltevermögen kommt ihm bei seiner täglichen Arbeit zugute. Als Wissensanalyst macht Hilbert komplexe Produktionsprozesse verständlich und transparent. „Ich führe Interviews mit Experten in Produktionsbetrieben. Ich frage sie, wie sie ihren Prozess und die Produktqualität beherrschen. Worauf achten Sie, um zu wissen, ob Ihr Produkt gut ist? Oder ob Sie Ihren Prozess unter Kontrolle haben? Welche Dinge prüfen Sie vor Schichtbeginn? Was sind anschließend die wichtigsten Störungen? Und mit welchen Einstellungen steuern Sie dann gegen? Danach arbeite ich all dieses Wissen in einer klaren Struktur aus, einer Wissensdatei. Das bringt Ordnung in komplizierte Prozesse. Das liebe ich sehr.“
Abwechslung
Jeden Tag kann es um andere Prozesse gehen. „Am Vormittag erklärt jemand haargenau, was gute oder schlechte Kaffeeschaumbildung ist, am Nachmittag spricht man über den Unterschied zwischen Knickfalten und Quetschfalten in Textilien. Es ist faszinierend, bei so vielen verschiedenen Unternehmen einen Blick in die Küche zu werfen und all das verborgene Wissen ans Licht zu bringen. Außerdem spricht man jedes Mal mit neuen Experten, die ihre eigene Sichtweise und Persönlichkeit haben. Das macht jedes Projekt zu einer neuen Herausforderung und hält die Arbeit interessant.“
Ein besonderes Projekt: Total Packaging
Seine außergewöhnlichsten Projekte? „Die Erstellung einer Wissensdatei für Total Packaging. Dort habe ich als 14-Jähriger am Fließband gearbeitet, mit Leuten, die heute noch dort sind. Es ist besonders zu sehen, wie viel Tiefe und Komplexität hinter einem scheinbar einfachen Prozess steckt.“ Was als Teenager wie Routine wirkte, entpuppte sich als voller subtiler Expertise.
Zudem ist ihm ein Projekt bei Exter, einer Aromafabrik in Zaanstad, noch lebhaft in Erinnerung. „Ich habe dort 8 Wissensdateien mit verschiedenen erfahrenen Anlagenführern erstellt. Einige waren so alt wie ich, andere hatten mehr als 15 Jahre Erfahrung. Das Interviewen dieser verschiedenen Typen von Anlagenführern zeigt, wie vielfältig Expertise sein kann.“
Seine eigene Stärke
Inmitten der abwechslungsreichen Herausforderungen möchte Hilbert vor allem Zuverlässigkeit bieten. „Ich möchte gute Wissensdateien erstellen, auf die Experten und andere Mitarbeiter zurückgreifen können, wenn Probleme in der Werkstatt auftreten. Außerdem versuche ich, nahbar und zuverlässig zu sein. Ich finde es enorm wichtig, gute Beziehungen zu Kunden aufzubauen und ein zugänglicher Ansprechpartner zu sein, der bereitsteht, wenn man jemanden braucht.“
Rosige Zukunft
Was Hilbert in den kommenden Jahren für Unternehmen in der Fertigungs- und Prozessindustrie bedeuten möchte? „Wir können mit ELICIT noch sehr viel bewirken, da unsere Methode sehr robust ist. Sie funktioniert bei fast allen Produktionsprozessen gut. Daher sehe ich eine große Zukunft für unser Unternehmen in den verschiedensten Sektoren. Denken Sie an die Lebensmittelindustrie, in der ich viele Projekte hatte, aber auch an die Metallverarbeitung, Textilien oder Wasseraufbereitung. Eigentlich überall dort, wo Erfahrungswissen wichtig ist.“
Und Hilbert tritt überall mit demselben offenen Blick ein. Denn Einseitigkeit wird niemals zu einem kickboxenden, crossfahrenden Wissensanalysten passen. „Für mich kann es gar nicht abwechslungsreich genug sein.“